Regeln

Schiedsrichter:
Das Spiel wird von 2 berittenen Schiedsrichtern (Umpires) geleitet. Ein dritter unberittener Schiedsrichter am Spielfeldrand ist die letzte Entscheidungsinstanz bei unterschiedlichen Beurteilungen des Spielgeschehens durch die beiden Umpires.

Regelverstöße:
Der Polo-Spieler, der der unmittelbaren Fluglinie des Balles folgt, hat das sogenannte Wegerecht vor anderen Spielern. Ein Spieler, der das Wegerecht eines Gegners gefährlich kreuzt, begeht einen Verstoß. Die Strafen richten sich nach dem Grad der möglichen Gefahr und der Behinderung durch das Kreuzen. Ein Spieler darf den Stock des Gegners nur dann haken, wenn sich der Ball zwischen den beiden Pferden befindet. Gefährliches oder unkorrektes Reiten ist nicht gestattet. Ein Spieler darf zwar den Gegner mit seinem eigenen Pferd abdrängen, also „abreiten“, er darf aber nicht in einem großen Winkel auf den Gegner zureiten.

Zu den Regeln:
Ecken, wie beim Fußball, gibt es nicht. Wird der Ball über die Torlinie geschlagen, wird ein Freischlag 54 Meter vom Tor entfernt ausgeführt. Die gegnerische Mannschaft muß dabei mindestens 27 Meter vom Ball entfernt sein. Im Polo gibt es ebenso kein Abseits.

Zu den Strafen:
Kreuzt ein Spieler die Bahn des Gegners in gefährlicher
oder vorsätzlicher Weise in der Nähe des Tores, wird ein Straftor verhängt. Anschließend wirft der Schiedsrichter 9 Meter vor dem Tor den Ball wieder ein. Ein Seitenwechsel findet nicht statt. Die verteidigende Mannschaft muß sich hinter dem Tor und außerhalb der Torpfosten aufhalten. Beim 54 Meter Freischlag darf kein Verteidiger näher als 27 Meter an den Ball heranreiten. Ferner gibt es Freischläge von der Stelle, wo die Regelwidrigkeit stattfand, sowie den Freischlag von der Mittellinie.